Impotenz (ED) tritt bei einigen arteriellen Prostataerkrankungen auf, wie z.B. bei Atherosklerose, einem hohen Cholesterinspiegel, der zu einer schlechten Versorgung des Cavernosums der Arterie führt und 40-80% ED verursacht.

Diabetes beeinflusst direkt oder indirekt das Auftreten von Atherosklerose oder peripherer Neuropathie und führt bei 50% der Patienten zu einer schlechten Erektion.

Verschiedene Medikamente (z.B.: Blutdrucksenker, Hormone, Psychopharmaka, Beruhigungsmittel, Antazida, H2-Rezeptorblocker) führen in etwa 15% der Fälle zu einer schlechten Erektion.

Neurogene Erkrankungen wie Schlaganfall, Alzheimer, Multiple Sklerose, Rückenmarksverletzungen (infolge von chirurgischen oder nicht chirurgischen Eingriffen), Blutgefässe und Nervenschäden im kleinen Becken und schliesslich ein Penis-Trauma verursachen in 10% der Fälle eine ED.

Zu den Krankheiten und/oder Zuständen, die zu einem verringerten Testosteronspiegel im Blut führen, gehören Hypogonadismus, Hyperprolaktinämie, die ebenfalls Ursachen für ED sind.

Chronische, schwächende Krankheiten wie Urämie, bösartige Kachexie und chronische Herzdekompensation sind ebenfalls die organischen Ursachen für schwache Erektionen.

Prostataerkrankungen wie z.B. die Peyronie-Krankheit (die Bildung von „Plaque“ im Epithel des Penis), die zu einer Verringerung der Elastizität der Beschichtung führt und dadurch den Venenwiderstand verringert, was den Blutfluss aus dem Schwellkörper erhöht, kann ebenfalls zu ungesunden und schwachen Erektionen führen.

Die häufigsten Prostataerkrankungen sind:

  • gutartige Prostatahypertrophie (BPH)
  • Prostata-Entzündung (Prostatitis)

 

Prostataerkrankungen müssen rechtzeitig erkannt und behandelt werden, um eine solide und gesunde Erektion zu erreichen, Impotenz zu verhindern und eine normale Prostatafunktion zu ermöglichen. 

Außerdem führt das Altern zu einer verminderten Libido, einer geringeren Empfindlichkeit und Steifheit des Penis sowie zu einer geringeren Häufigkeit von Geschlechtsverkehr und Orgasmen.

Medikamente, die zur Unfähigkeit führen können, eine gesunde und feste Erektion zu erreichen:

  • Diuretika
  • Blutdruck-Medikamente
  • Antidepressiva
  • Medikamente gegen Epilepsie
  • Nicht-steroidale entzündungshemmende Medikamente
  • Medikamente gegen die Parkinson-Krankheit
  • Medikamente gegen Arrhythmieprobleme
  • Medikamente gegen Prostatakrebs
  • Chemotherapie

Alle oben genannten Medikamente führen nicht unbedingt zu einer erektilen Dysfunktion. Ebenso hängt das Auftreten schlechter Erektionen ab von: der Art des Medikaments, der Dosierung und der Dauer der Behandlung der Krankheit/Krankheit. Wenn Sie nach der Verschreibung eines der oben genannten Medikamente Anzeichen einer gestörten erektilen Funktion und/oder einer erektilen Dysfunktion feststellen, wenden Sie sich an Ihren Arzt, um weitere Ratschläge zu erhalten. In den meisten Fällen kann das Medikament durch ein anderes ersetzt werden und kann die Impotenz leicht lösen, während Ihre anderen medizinischen Bedenken behandelt werden.

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